Opel Zafira

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Der Opel Zafira ist ein Kompaktvan von Opel. Er wurde im Frühjahr 1999 als kleinerer Nachfolger des Opel Sintra, auf Basis des Opel Astra, vorgestellt. In Großbritannien wird der Zafira unter der Marke Vauxhall, in Australien von Holden verkauft. Die ersten beiden Generationen wurden in Lateinamerika als Chevrolet Zafira angeboten.

Zafira A
Die erste Baureihe des Opel Zafira wurde im April 1999 eingeführt.
Mit ihr wurde das damals neuartige und im Opel-Auftrag von Porsche in Weissach entwickelte Sitzkonzept Flex7 mit Platz für bis zu sieben Personen eingeführt, bei dem sich die beiden hinteren Sitze (in der dritten Sitzreihe) jeweils einzeln vollständig im Wagenboden versenken lassen und die mittlere (dreisitzige) Sitzreihe zusammenklappen und nach vorne schieben lässt. Dies ermöglicht eine hohe Variabilität, wobei ein Umbau von der vollen siebensitzigen Bestuhlung zu einer bis zu 1,80 m langen und bis zu 1,11 m breiten ebenen Ladefläche möglich ist, ohne die Sitze – wie bei den damaligen Konkurrenzmodellen üblich – ausbauen zu müssen.

Der Zafira galt infolge seines Markterfolges insbesondere als Retter des alten Opel-Standortes Bochum, denn ohne den Zafira wären große Teile der Bochumer Produktion bereits Anfang der 2000er Jahre stillgelegt worden.

Im Herbst 2001 präsentierte Opel mit dem Zafira CNG den ersten reinen Erdgas-PKW und begann den Verkauf ab Frühjahr 2002.

Der Zafira wurde auch als sportliche Modellvariante OPC („Opel Performance Center“) mit einem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder angeboten. Dieser leistet 141 kW (ab Herbst 2002: 147 kW) und verfügt über ein Drehmoment von 250 Nm. Zum Vergleich: Der hubraumgleiche 2.0 DTI (Diesel Turbo Direct Injection) erreicht ein Drehmoment von 230 Nm.

Modellpflege
Im Februar 2003 wurden im Rahmen der Modellpflege die Optik und Teile der Ausstattung modifiziert. So erhielt der Kühlergrill eine breite verchromte Mittelstrebe und die hinteren Leuchten eine rot-weiße Abdeckung, die Türgriffe wurden ab jetzt in Wagenfarbe lackiert und die Gummiumrandung der Heckscheibe entfiel.

Die Sitzbank der zweiten Sitzreihe war seitdem im Verhältnis 40:20:40 geteilt umlegbar und verfügte über serienmäßige Isofix-Kindersitzhalterungen an den äußeren Sitzplätzen, sowie drei vollwertige Sicherheitsgurte (zuvor war der mittlere Sitzplatz nur mit einem Beckengurt ausgestattet). Außerdem lässt sich die Sitzbank seitdem um eine weitere Stufe nach hinten neigen, wodurch auch Anpassungen an der Gepäckraumabdeckung und dem Trennnetz vonnöten waren.

Am 25. Mai 2005 lief die Produktion der ersten Zafira-Generation in Bochum aus.

Im Ausland
In einigen Ländern Südamerikas und Asiens wurde der Zafira A als Chevrolet Zafira vertrieben.

Von 2001 bis 2005 wurde der Zafira A in Japan als Subaru Traviq verkauft. 2001 wurde außerdem ein Prototyp des Traviq mit Allradantrieb vorgestellt, der aber nicht in Serie ging. In Südostasien ist das Modell als Chevrolet Nabira bekannt und dort bis in das Jahr 2007 hinein erhältlich gewesen.

Das Versuchsfahrzeug GM HydroGen3 basiert auf dem Opel Zafira A und wurde in der Zeit von 2001 bis 2006 hergestellt. Dabei handelt es sich um ein mit Brennstoffzellen und Elektromotoren ausgestattetes Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb.


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